Warnung vor Auswirkungen des Iran-Kriegs
Der Chef des Windkraftherstellers Vestas, Henrik Andersen, hat vor den Auswirkungen des Iran-Kriegs auf Europa gewarnt. „Europa hat sich an seinen wohlstand gewöhnt und unterschätzt die Risiken“,sagte er dem „Handelsblatt“. „Die eigentliche Krise kommt erst noch.“
Forderung nach souveräner Energieversorgung
Andersen betonte, dass die Europäische Union mehr für eine souveräne Energieversorgung tun müsse. „Wir lassen immer noch zu, dass andere Regionen die Energieversorgung Europas kontrollieren“, kritisierte er. Er bemängelte, dass die EU zwar viel rede, aber nicht entsprechend handele.
Vorschläge zur Verbesserung der Energiepolitik
Der Manager sprach sich dafür aus, einen europäischen Energiemanager zu bestimmen und bei monatlichen Treffen den Ausbau der erneuerbaren Energien zu überwachen. „Wenn wir so weitermachen wie bisher, wird es lediglich eine neue EU-Richtlinie geben und alle 27 Mitgliedstaaten werden drei Jahre Zeit haben, sich zu überlegen, wie sie sie umsetzen, und nach drei Jahren werden wir immer noch zu 55 Prozent abhängig von Energieimporten sein“, sagte Andersen.



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