Wadephul weist Weidels Vorwürfe zu Gaslieferungen zurück

Gasspeicher (Archiv)
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Außenminister Johann Wadephul (CDU) wirft der AfD-Parteivorsitzenden Alice Weidel eine gezielte Lüge vor. Weidel hatte behauptet, Deutschland liefere Gas an die Ukraine. Wadephul erklärte der "Bild", dass kein deutsches Gas aus den Gasspeichern an die Ukraine geliefert werde und das Gas in Deutschland nicht knapp sei

Vorwürfe gegen AfD-Parteivorsitzende

Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat der AfD-Parteivorsitzenden Alice Weidel vorgeworfen, gezielt falsche Informationen zu verbreiten. Weidel hatte behauptet, Deutschland liefere Gas an die Ukraine, obwohl die Gasspeicher fast leer seien.

Widerspruch von Wadephul

Wadephul erklärte der „bild“, dass kein deutsches Gas aus den Gasspeichern an die Ukraine geliefert werde und das Gas in Deutschland nicht knapp sei. Er kritisierte weidel scharf: „Es ist schamlos, wie dreist Frau Weidel die Deutschen hier belügt.“ Zudem warf er der AfD vor, „systematisch prorussische Propaganda“ zu verbreiten.

Reaktion des Bundeswirtschaftsministeriums

Auch das Bundeswirtschaftsministerium widersprach Weidels Darstellung. Eine Sprecherin erklärte,die Bundesregierung finanziere und koordiniere keine Gaslieferungen an die Ukraine. Es handele sich um „normale warenströme der Privatwirtschaft“. Die Formulierung „Deutschland liefert“ sei irreführend.

aktuelle Gassituation in Deutschland

Nach Angaben der Bundesnetzagentur sind die Gasspeicher in Deutschland derzeit zu 20,67 Prozent gefüllt. Die Speicherfüllstände liegen seit Mitte September unter den jeweiligen tageswerten der Jahre 2018 bis 2021.Die Bundesnetzagentur betont, dass sich die versorgungslage verändert habe und Deutschland über verschiedene Importmöglichkeiten verfüge, darunter Pipelines aus Norwegen und LNG-Terminals.


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