Verband der Autohändler kritisiert E-Auto-Prämie

E-Auto-Ladestation (Archiv)

Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) kritisiert die neue E-Autoprämie. Die Einführung verunsichere Kunden und bremse das Geschäft, so Präsident Burkhard Weller

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Kritik an neuer E-Autoprämie

Der Verband der Automobilhändler Deutschlands (VAD) äußert scharfe Kritik an der neuen E-Autoprämie. Laut Burkhard Weller, Präsident des VAD, verunsichere die holprige Einführung der Prämie die Kunden und bremse das Geschäft.

Verunsicherung und Umsatzrückgang

Weller erklärte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“, dass viele offene Fragen die Kunden zögern ließen. Der auftragseingang im Handel liege um 20 Prozent unter Plan. „Es ist also eindeutig nicht der erhoffte Booster, im Gegenteil: Die Prämie schadet mehr, als sie nützt“, so Weller. Er schlug vor, die drei Milliarden Euro besser in Kitas und Schulen zu investieren.

Regierungspläne und Kritikpunkte

Die Bundesregierung hatte im Januar Zuschüsse für den Kauf von Neuwagen mit Elektroantrieb, Plugin-Hybrid und Range Extender angekündigt. Die Zuschüsse gelten rückwirkend seit Jahresbeginn, jedoch soll die Internetplattform für Anträge erst im Mai verfügbar sein. Der VAD kritisiert das Verfahren als zu kompliziert und bemängelt unklare Details.

Alternativen zur Prämie

Weller betonte, dass sich elektroautos auch ohne Kaufhilfen durchsetzen würden. Der VAD halte die Prämie grundsätzlich für falsch.Wichtiger für die E-Mobilität seien günstiger Strom und Preistransparenz an den Ladesäulen.

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