Über die Hälfte der importierten seltenen Erden kommt aus China

Chinesische Flagge (Archiv)
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Deutschland steigert 2025 den Import seltener Erden im Vergleich zum Vorjahr

Deutschland erhöht Importe seltener Erden im Jahr 2025

Deutschland hat im Jahr 2025 die Importe seltener Erden um 4,9 Prozent gesteigert. Die eingeführte Menge stieg von 5.200 Tonnen im Jahr 2024 auf 5.500 Tonnen im Jahr 2025, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Der Wert der Importe erhöhte sich von 64,5 Millionen Euro auf 77,6 Millionen Euro.

Importquellen und Vergleich mit Vorjahren

Die Importmenge lag damit deutlich unter dem Höchststand von 9.700 Tonnen im Jahr 2018. Im Jahr 2025 kamen 55,4 Prozent der Importe aus China, was einem Rückgang gegenüber 65,4 Prozent im jahr 2024 entspricht. Österreich war mit 20,0 Prozent der zweitwichtigste Lieferant, gefolgt von Estland mit 10,9 Prozent. In Österreich und Estland werden die seltenen Erden weiterverarbeitet, die ursprüngliche Herkunft ist nicht nachweisbar.

EU-Importe seltener Erden

Auch die EU importiert einen großen Teil seltener Erden aus China. Im Jahr 2025 wurden 15.100 Tonnen im Wert von 124,9 Millionen Euro in die EU importiert. 46,8 Prozent dieser Importe entfielen auf China. Russland war mit 25,9 Prozent der zweitwichtigste Lieferant,gefolgt von Malaysia mit 23,1 Prozent.

Lanthanverbindungen aus China

Bei den Lanthanverbindungen war der Anteil Chinas besonders hoch. Von insgesamt 3.800 Tonnen importierten Lanthanverbindungen kamen 3.700 Tonnen aus China, was einem Anteil von 97,3 Prozent entspricht.


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