Warnung vor den Folgen eines langen Iran-Krieges
Die frühere Wirtschaftsweise Ulrike Malmendier äußert Bedenken über die Auswirkungen eines anhaltenden Iran-Krieges.In einem Interview mit der “Rheinischen Post“ erklärte die in den USA lebende Ökonomin, dass viele Menschen Donald Trump gewählt hätten, um die USA aus kriegerischen Auseinandersetzungen herauszuhalten. Ein Krieg, der länger als vier Wochen andauert, könnte die US-Bürger beunruhigen.
Wirtschaftliche Auswirkungen
malmendier betont, dass ein langer Konflikt gravierende wirtschaftliche Folgen haben könnte. Eine dauerhafte Sperrung der Straße von Hormus wäre problematisch für die USA und die ohnehin schwache Weltwirtschaft. Die Unsicherheit würde erheblich zunehmen. Bereits jetzt seien viele US-Bürger verunsichert, insbesondere ältere Menschen, die sich an die Ölkrise der 1970er Jahre erinnern, als es lange Schlangen an Tankstellen und Inflation gab. Malmendier weist jedoch darauf hin, dass die USA heute weniger abhängig vom Mittleren Osten sind.
Ölpreis und Terminmärkte
Auf die Frage nach einem möglichen Anstieg des Ölpreises auf 100 Dollar sagte Malmendier, dass die Terminmärkte keinen großen Anstieg erwarten, sofern der Krieg nicht zu lange dauert.










