Investment-Strategin: US-Investoren holten Geld zurück

Börsenkurse von Starbucks und Amazon (Archiv)

Ulrike Rondorf, Leiterin Investment-Strategie bei Lampe Asset Management, sieht den extremen Abverkauf an europäischen Aktienmärkten durch fundamentale Gründe wie den Energiepreisschock und das Verhalten großer US-Fondshäuser beeinflusst. Diese reduzieren laut Rondorf unter dem Eindruck des Iran-Krieges ihre Positionen in Europa und Schwellenländern

Gevita Tagesresidenz

Einleitung

Ulrike Rondorf, Leiterin der Investment-Strategie bei Lampe Asset Management, analysiert die Ursachen für den extremen Abverkauf an den europäischen Aktienmärkten. Neben fundamentalen Faktoren wie dem Energiepreisschock spielt laut Rondorf auch das Verhalten großer Investoren eine Rolle.

Hauptteil

rondorf erklärt, dass große US-amerikanische Fondshäuser unter dem Eindruck des Iran-Krieges ihre Positionen in Europa und Schwellenländern abbauen. Diese Investoren hatten zuvor in diese Regionen investiert, was die gute Performance zu Jahresbeginn belege. In Krisenzeiten tendieren amerikanische Investoren dazu, ihr Kapital zurückzuziehen, so Rondorf in einem Podcast des „Handelsblatts“.

Währungsentwicklung

Die neue Stärke des US-Dollars trifft riskantere Währungen in Schwellenländern hart. Diese hatten auf eine längere Dollar-Schwäche gesetzt und davon bisher profitiert.

Auswirkungen auf den Euro

Der Euro fiel am Dienstag unter die Marke von 1,16 US-Dollar. Für europäische Exporteure könnte dies ein positiver Impuls sein. Dennoch überwiegen laut Rondorf derzeit die Konjunktursorgen aufgrund höherer Energiepreise.

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