Forsa: Regierungsparteien bleiben zum Jahresstart im Umfragetief

Lars Klingbeil und Friedrich Merz (Archiv)

Die AfD bleibt laut einer Forsa-Umfrage für RTL und ntv zum Jahresbeginn mit 26 Prozent stärkste Kraft. Für die Regierungsparteien ergibt sich keine Verbesserung

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AfD bleibt in politischer Stimmung vorn

Zu Beginn des neuen Jahres zeigen die von Forsa für die Sender RTL und ntv erhobenen umfragewerte keine Veränderung für die Regierungsparteien. In der politischen Stimmung bleibt die AfD mit 26 Prozent unverändert stärkste Kraft.

Mit 24 Prozent folgt die CDU/CSU, ebenfalls ohne Veränderung gegenüber der vorherigen Erhebung. Die SPD verharrt auf einem Allzeittief von 13 Prozent und liegt damit weiter gleichauf mit den Grünen, die ebenfalls 13 Prozent erreichen.

Stagnation auch bei kleineren parteien

Unverändert bleiben auch die Werte für weitere Parteien. Die Linke kommt auf 11 Prozent. Das BSW erreicht 3 Prozent, ebenso wie die FDP mit 3 Prozent. Der Anteil der sonstigen Parteien liegt weiterhin bei 7 Prozent.

Bewertung von Bundeskanzler Friedrich Merz

mehrheit der Bürger unzufrieden

Das Urteil der Bundesbürger über Bundeskanzler Friedrich Merz fällt zu jahresbeginn überwiegend negativ aus. Mit der Arbeit von Merz zeigen sich 23 Prozent der Befragten zufrieden, das sind 2 Prozentpunkte weniger als bei der vorherigen Erhebung. 75 Prozent sind mit seiner Arbeit unzufrieden,ein Anstieg um 2 Prozentpunkte.

Der Bundeskanzler liegt damit nur einen Punkt über seinem Allzeittief aus dem November 2025.

Zweifel an angekündigter Wirtschaftspolitik

Merz hatte zu Beginn des neuen Jahres erklärt, die wirtschaftliche Lage in einigen Bereichen sei sehr kritisch.die Bundesregierung müsse sich 2026 besonders auf die Verbesserung der wirtschaftlichen Bedingungen in Deutschland konzentrieren.

Eine Mehrheit von 57 Prozent der Befragten glaubt nicht, dass merz diese Ankündigung umsetzen wird. 40 Prozent gehen davon aus, dass sich der Bundeskanzler in diesem Jahr stärker um die Lösung der wirtschaftlichen Probleme in deutschland kümmern wird.

Hintergrund zur Erhebung

Für die Forsa-Umfrage wurden im Zeitraum vom 5. bis 12. Januar 2026 insgesamt 3.004 Personen befragt.

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