Krankenhäuser warnen vor Engpässen bei medizinischem Bedarf

Weggeworfener Mundschutz (Archiv)

Hinweise auf mögliche Engpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial in deutschen Krankenhäusern mehren sich. Der Medizingroßhändler Medika berichtet von zähen Verhandlungen und unsicheren Lieferzusagen aus China, so der "Spiegel

Toyota Scheidt

Engpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial in Deutschland

In Deutschland gibt es vermehrt ‍Hinweise auf mögliche Engpässe bei medizinischem Verbrauchsmaterial​ in den ⁤kommenden Monaten. Der‍ Medizingroßhändler Medika berichtet ​von zunehmend zähen Verhandlungen⁣ mit Herstellern ‌in ​China und​ Lieferzusagen, die nur noch unter Vorbehalt gemacht ⁣werden. bestellungen ⁤werden teilweise nur noch in zugewiesenen Mengen geliefert,‌ und zusätzliche Bestellungen werden nicht automatisch erfüllt, so⁣ der „Spiegel“.

Aktuelle ‍Lage in Kliniken

Derzeit ist⁣ die Lage in den Kliniken stabil, da viele ⁤Materialien bereits früher vertraglich gesichert wurden. Das Harzklinikum, ein kommunales Krankenhaus mit Standorten in Quedlinburg, Wernigerode und Blankenburg, verfügt aktuell über ausreichende ‍Bestände ‌an‍ Einmalhandschuhen, Schutzkitteln, OP-Mänteln, Vliesstoffen und Drainagen. Diese Bestände wurden bereits ‍im Herbst 2025⁤ vertraglich abgesichert.

Prognose für die kommenden Monate

Matthias Voth,Geschäftsführer des harzklinikums,äußerte gegenüber dem „Spiegel“ ⁢Bedenken,dass es ab spätestens Juni zu Engpässen ⁢kommen könnte,wenn neu bestellt‌ werden muss. Er sieht​ die ⁤Gefahr, dass es dann, ähnlich wie während der Coronapandemie, zu⁢ Zuteilungen kommen könnte.

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