Klingbeil glaubt an Schuldenabbau – irgendwann

Lars Klingbeil in der Bundespressekonferenz am 29.04.2026

Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) zeigt sich zuversichtlich, dass Deutschland seine Schulden in Zukunft abbauen kann

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Bundesfinanzminister⁢ zu Schuldenabbau

Bundesfinanzminister ⁢Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich ‌optimistisch, dass Deutschland seine Schulden in Zukunft ⁣abbauen kann. Voraussetzung sei, dass⁤ das Land wieder auf Wachstumskurs komme. „Natürlich⁣ gibt es dann auch eine chance, dass wir‌ die Schulden zurückbezahlen“, sagte Klingbeil der​ dts Nachrichtenagentur.

haushaltseckwerte⁣ und Finanzplanung

Zuvor hatte‍ Klingbeil die Haushaltseckwerte und die​ Finanzplanung bis 2030 vorgestellt. Laut diesen planungen steigen die Zinszahlungen des Bundes von rund‌ 30 Milliarden Euro im Jahr 2025 auf ⁤fast 80 ⁤Milliarden Euro jährlich bis 2030. Die Verschuldung​ des Bundes wird im gleichen ‌Zeitraum von 2,0 auf 2,7 Billionen Euro anwachsen.

Notwendige Strukturreformen

Klingbeil betonte, dass es⁤ derzeit⁢ keine Choice zur‌ höheren Neuverschuldung gebe, da‍ notwendige Strukturreformen umgesetzt werden⁤ müssten. „Das Land muss‌ zuerst ⁣auf Vordermann gebracht werden“,⁣ erklärte der minister.Er ⁤unterstrich ⁢die große Verantwortung, die ‌damit verbunden sei, und betonte die ⁤Bedeutung ‍eines Wachstumspfads für den Schuldenabbau.

Ungewisse Zukunft

auf⁢ die Frage, ob ab 2031 ‍mit dem Schuldenabbau begonnen werden könne, wollte Klingbeil⁢ keine Prognose⁤ abgeben. Er verwies auf unvorhersehbare Faktoren wie die Lage im Iran oder ‍den Ukraine-Krieg, die Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung ‌haben könnten. „Deswegen bin ich da ​sehr vorsichtig, jetzt Jahreszahlen zu nennen“,⁤ sagte Klingbeil.

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