Bayern behauptet wirtschaftliche Stärke im Deutschlandvergleich
Eine neue studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass Bayern seine wirtschaftliche Position im Vergleich zu anderen deutschen Bundesländern weiter festigen konnte. Der „Spiegel“ berichtet über die Ergebnisse des aktuellen Regionalrankings.
unterschiedliche Entwicklungen in Süddeutschland
Während Bayern mit Branchen wie luft- und Raumfahrt, Medizintechnik und dienstleistungen breit aufgestellt ist, kämpft Baden-Württemberg stärker mit Herausforderungen in den Bereichen automotive, Maschinenbau und Metallerzeugnisse. IW-Forscher Hanno Kempermann erklärt,dass Baden-Württemberg im jahrzehntelangen Wettlauf um die Wohlstandskrone zurückfällt.
Langzeitbetrachtung der Regionalrankings
Eine Langzeitbetrachtung zeigt, dass Bayern seine Dominanz ausbauen konnte. Der Freistaat stellt nun 58 Regionen in den Top 100, während Baden-Württemberg von 30 auf 19 regionen zurückfiel. Kempermann, Vanessa Hünnemeyer und Johannes Ewald untersuchten den wirtschaftlichen Zustand und die Aussichten aller 400 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland anhand von 14 Indikatoren.
Regionale Unterschiede im Ranking
Neben bayerischen Regionen, insbesondere dem Großraum München, dominiert auch das rhein-Main-Gebiet mit Frankfurt im Ranking. Der starke Arbeitsmarkt und die leistungsfähige Wirtschaft geben hier den Ausschlag. Zu den schwächsten Regionen zählen mehrere Ruhrgebietsstädte und die thüringische Stadt Suhl.
Wirtschaftliche Dynamik in aufstrebenden Regionen
Im zweiten Teil des Rankings,der die wirtschaftliche Dynamik untersucht,zeigen Städte wie Cottbus und Neumünster große Fortschritte. cottbus profitiert von einem Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn und der Medizinischen Universität Lausitz. Neumünster verzeichnet einen Rückgang der Straftaten. Innovationsökosysteme, die Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups verbinden, bieten laut den Forschern Vorteile.



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