Bund will keine zusätzlichen Ministerpräsidentenkonferenzen

Ministerpräsidentenkonferenz (Archiv)

Der Bund lehnt zusätzliche Ministerpräsidenten-Konferenzen zur Krisenbewältigung ab. Regierungssprecher Stefan Kornelius betonte, dass die Ministerpräsidenten bereits häufig tagen

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Bund lehnt zusätzliche Ministerpräsidenten-Konferenzen ab

Der bund hat die Forderung nach zusätzlichen Ministerpräsidenten-Konferenzen zur Krisenbewältigung abgelehnt. Regierungssprecher Stefan Kornelius erklärte am Montag,dass die Ministerpräsidenten bereits häufig tagen.

Reaktion auf Kritik von Manuela Schwesig

Kornelius reagierte damit auf die öffentliche Kritik von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). Schwesig hatte in der ARD-Sendung „Caren Miosga“ die Bundesregierung für den gescheiterten Versuch kritisiert, eine 1.000-Euro-„Entlastungsprämie“ ohne Absprache mit den Bundesländern einzuführen. Sie bezeichnete dies als unprofessionell und forderte, dass bei großen Aufgaben nicht nur wenige Entscheidungsträger beteiligt sein sollten.

Forderung nach mehr Einbindung

Schwesig betonte,dass mindestens eine Ministerpräsidentenkonferenz erforderlich gewesen wäre und auch die Sozialpartner hätten einbezogen werden sollen.Kornelius hingegen betonte, dass das direkte Gespräch der richtige Weg sei und nicht die öffentliche Diskussion in Fernseh-Talkshows.

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