Streikaufruf bei ARD-Sendern
Die Gewerkschaft Verdi hat für Donnerstag zu einem streik bei mehreren ARD-Sendern aufgerufen. Betroffen sind der Norddeutsche Rundfunk (NDR), der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und der Bayerische Rundfunk (BR).
Hintergrund der Tarifverhandlungen
Die Tarifverträge zu gehalt und Honoraren bei den genannten Sendern wurden zum Ende Januar 2026 gekündigt. Die Verhandlungen blieben bislang ergebnislos, wie Verdi mitteilte. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Tarifgehälter und Honorare um sieben Prozent, mindestens jedoch um 300 euro. Für Auszubildende soll die Erhöhung mindestens 200 Euro monatlich betragen.
Stellungnahme von verdi
Christoph Schmitz-dethlefsen, im verdi-Bundesvorstand für Medien zuständig, erklärte: „Die Tarifverhandelnden der ARD-Sender stehen auf der Bremse und tragen damit zur Eskalation der Tarifauseinandersetzung bei.“
Kommende Verhandlungstermine
Die nächsten Verhandlungstermine sind im NDR am 19. Mai, im BR am 22. Mai und im WDR am 9. Juni geplant.



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