Steffen bilger übernimmt Amt des Bundesverkehrsministers
Steffen Bilger (CDU) hat das Amt des Bundesverkehrsministers übernommen und will den Fokus seiner Amtszeit auf den Ausbau und die Modernisierung der deutschen Infrastruktur legen. Er betonte, dass die zur Verfügung stehenden Mittel schnell investiert werden sollen.
Investitionen in die Infrastruktur
Bilger erklärte, dass in den kommenden vier Jahren rund 170 Milliarden Euro für die Infrastruktur bereitstehen. Diese Mittel sollen in Projekte für Straßen, Schienen und Wasserwege fließen. Baustellen würden zunächst Belastungen bringen, langfristig solle sich die Situation für Bahn- und Autofahrer jedoch verbessern.
Erfahrung und Herausforderungen
Bilger,der aus Ludwigsburg in Baden-Württemberg stammt,sitzt seit 2009 im Bundestag und war von 2018 bis 2021 parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium. Er sieht seine neue Aufgabe als „ein Stück weit nach Hause kommen“. trotz der Herausforderungen innerhalb der Unionsfraktion betonte Bilger die Notwendigkeit, nach vorne zu schauen und die Regierungsverantwortung wahrzunehmen.
Zukunft der Autoindustrie
Ein weiteres wichtiges Thema für Bilger ist die Zukunft der deutschen Autoindustrie. In Baden-Württemberg seien die Sorgen wegen Stellenabbau und der schwierigen Lage der Branche groß. Deutschland müsse innovative Mobilitätslösungen entwickeln, um Arbeitsplätze und Wohlstand zu sichern.
Rückblick auf frühere Tätigkeiten
Bilger verwies auf seine Erfahrungen im Verkehrsministerium unter Andreas Scheuer, insbesondere während der Debatte um die Pkw-Maut, den Abgasskandal und die Coronakrise. Diese Erfahrungen wolle er nun in seiner neuen Rolle als Minister nutzen.



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