Glyphosat-Produktion erhält Schutzstatus der US-Regierung

Weißes Haus (Archiv)

Die US-Regierung gewährt dem von Bayer vertriebenen Unkrautvernichter Glyphosat einen Sonderstatus

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US-Regierung gewährt Glyphosat Sonderstatus

Die US-Regierung hat​ dem von Bayer vertriebenen Unkrautvernichter⁢ Glyphosat einen Sonderstatus verliehen. US-Präsident Donald ‍Trump hat⁢ die Produktion und den dafür notwendigen Abbau des Minerals Phosphat durch Bayer in den „Defence production Act“​ (DPA) aufgenommen. Dies berichtet das „Handelsblatt“⁣ unter ⁢Berufung auf​ US-Industriekreise. Das Weiße Haus ⁢bestätigte am Mittwochabend, dass Trump eine ​entsprechende Verordnung unterzeichnet hat.

Verfügbarkeit als unverzichtbar eingestuft

Mit dieser Maßnahme wird die Verfügbarkeit von Glyphosat⁤ als unverzichtbar für ‌die Sicherheit und⁢ Unabhängigkeit ‍der USA eingestuft.⁣ Dies betrifft Bereiche wie Ernährung, Industrie und Verteidigung. Der ⁣DPA ist ein seit 1950 geltendes Gesetz, das den USA in Krisenzeiten ermöglicht, ‍ihre ‍Ressourcen zu schützen.

Versorgungssicherheit und Unterstützung

Die US-Regierung will⁣ mit⁣ dieser Maßnahme die‍ Versorgung​ mit dem Unkrautvernichter sicherstellen.‍ Bayer kann verpflichtet werden, vorrangig nationale⁣ Bestände zu sichern und die Produktion ⁤auszubauen. Im gegenzug erhält der deutsche‍ Konzern größtmögliche Unterstützung ‍und Schutz für die Produktion, auch in Fragen der Produkthaftung.

Klage-Risiken und rechtliche Schritte

Die Aufnahme in den DPA könnte für Bayer ein entscheidender ⁤Schritt sein, um die Klage-Risiken von Glyphosat-Nutzern in ​den USA ‍zu ‍reduzieren. Dies geschieht in Kombination‍ mit einem‌ kürzlich vereinbarten Vergleich mit den Klägeranwälten und einem ausstehenden Urteil des obersten US-Gerichts.

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