Geschäft mit Immobilien-Finanzierungen legt deutlich zu

Wohnhaus mit Balkonen (Archiv)

Das Geschäft mit Immobilien-Finanzierungen wächst stark

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immobilien-Finanzierungen im Aufwind

Die im Verband deutscher Pfandbriefbanken zusammengeschlossenen Institute haben im ersten Halbjahr 2026 Immobiliendarlehen im Volumen von 80,4 Milliarden Euro vergeben. Dies entspricht einem Anstieg von 8,5 Prozent im vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Wohnimmobiliendarlehen dominieren

Wohnimmobiliendarlehen machten mit 62,3 Prozent den größten Anteil aus und erreichten ein volumen von 50,1 Milliarden Euro. Dies stellt ein Plus von 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar, wie der Verband deutscher Pfandbriefbanken (VDP) am Montag mitteilte.

Gewerbeimmobiliendarlehen verzeichnen Wachstum

Gewerbeimmobiliendarlehen stiegen um 14,3 Prozent auf 30,3 Milliarden Euro. Besonders stark war das Wachstum bei Finanzierungen für Handelsgebäude, die um 40,6 Prozent auf 9 milliarden Euro zulegten. Die Darlehensvergabe für Büroobjekte und Hotels nahm ebenfalls zu, während das Neugeschäft bei Industriegebäuden und sonstigen gewerblich genutzten Objekten rückläufig war.

Aussichten und politische Forderungen

Jens Tolckmitt, Hauptgeschäftsführer des Verbandes, erklärte, dass das Neugeschäft der Pfandbriefbanken solide verlaufe, jedoch weiterhin unter den Volumina vor der Zinswende liege. Für das zweite Halbjahr erwartet er nur leichte Anstiege. Er forderte die Politik auf, die Wohneigentumsbildung stärker zu fördern, da die eigenen vier Wände die beste Form der Altersvorsorge seien. Eine Senkung der Grunderwerbsteuer für Selbstnutzer könne die Zugangshürden zum Wohneigentum reduzieren und den Mietwohnungsmarkt entlasten.

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