Dax baut Tagesgewinne leicht aus – Handelsstreit weiter im Fokus

Frankfurter Börse

Dax baut Tagesgewinne am Dienstag aus und bleibt im Plus, während der Handelsstreit weiterhin im Fokus steht

Gevita Tagesresidenz

Dax baut Tagesgewinne ⁢am ⁣Mittag aus

Der Dax‍ hat sich am⁢ Dienstag nach einem bereits freundlichen Start in den Handelstag bis zum‍ Mittag weiter in den grünen Bereich vorgearbeitet. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.160 Punkten berechnet, ‌was⁢ einem Plus‍ von 0,4 Prozent gegenüber dem Schlussniveau vom Vortag entspricht. An der​ Spitze⁣ der Kursliste ⁤standen Commerzbank, MTU und‍ Bayer, ⁣während FMC, Fresenius ‌und Siemens Energy das Schlusslicht bildeten.

Handelsstreit bleibt ​im⁤ Fokus der Märkte

Marktexperte Andreas‍ Lipkow wies darauf hin, ​dass die Marktteilnehmer mit ⁢einer ​gewissen ignoranz auf die Entwicklungen rund um die handelsstreitaktivitäten⁢ reagieren. In Asien sei eine ‍leichte Trotzhaltung ⁤bei den Investoren ⁤zu beobachten ​gewesen,⁢ die die verhängten‍ Strafzölle auf japanische und südkoreanische Produkte mit aktienkäufen ​beantworteten. In Europa gleiche ⁣das Verhalten an den aktienmärkten dem „Pfeifen im Wald“.

Obwohl die⁣ Frist im Handelsstreit verschoben wurde, ​bleibe das thema weiterhin⁤ präsent in den ⁣Märkten, so Lipkow weiter.⁢ Das aktuelle Vorgehen der US-Administration ⁢lasse darauf schließen, dass der Handelsstreit von längerer‍ Dauer‌ sein‍ könnte. Eine schnelle Rückkehr zu den bisherigen Handelsbedingungen sei ‍daher unwahrscheinlich. Neue Branchen ​und ⁤Sektoren ⁢könnten ​zunehmend in den Fokus des Handelsstreits geraten.

Investoren⁣ setzen auf zyklische ‌Sektoren

Laut lipkow ⁢positionieren sich ​Investoren derzeit verstärkt in​ zyklischen ​sektoren. ⁢Die Kursgewinne ⁤im Dax seien aktuell⁣ ohne größere Dynamik, das Handelsvolumen bleibe verhältnismäßig gering. Für weitere Kursgewinne werde⁣ die Luft im deutschen Gesamtmarkt zunehmend ⁣dünner.

Euro und Ölpreis entwickeln sich unterschiedlich

Die⁢ europäische⁣ Gemeinschaftswährung zeigte sich ⁢am dienstagmittag stärker. Ein‍ Euro kostete 1,1735⁣ US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8522 ⁤Euro erhältlich.

Der Ölpreis gab unterdessen nach: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 69,34 US-Dollar.‍ Das ​waren⁢ 24 Cent oder 0,3 Prozent⁤ weniger‌ als ​am ​Schluss des vorherigen ⁤Handelstags.

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