Dax am Mittag trotz ZEW-Daten weiter deutlich im Minus

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse

Der Dax hat am Dienstag nach einem Start im Minus seine Verluste weiter ausgebaut

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Der Dax hat am Dienstag nach einem Start im minus seine Verluste ausgeweitet. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.559 Punkten berechnet, 1,6 Prozent unter dem Schlussniveau vom Montag. An der Spitze der Kursliste standen qiagen und Adidas, am Ende rangierten Fresenius, FMC, Zalando und Siemens Energy.

Konjunkturerwartungen und transatlantische Beziehungen

Zu Beginn des neuen Jahres ist der ZEW-saldo der Konjunkturerwartungen erneut gestiegen. Darauf wies Ulrich Wortberg von der Helaba hin. Die Konsensschätzung sei klar übertroffen worden, und der Anstieg deute normalerweise darauf hin, dass sich die konjunkturellen Perspektiven aufhellen.

Allerdings sei zu berücksichtigen, dass die ZEW-umfrage bereits am Freitag geendet habe, bevor US-präsident Trump im Zusammenhang mit Grönland europäischen Ländern mit Strafzöllen gedroht habe und die EU Gegenmaßnahmen in Aussicht gestellt habe, so Wortberg. Die Sorgen um die transatlantischen Beziehungen würden größer, wodurch sich die konjunkturellen Perspektiven insbesondere in Deutschland trüben könnten.

Entwicklung von Euro und Ölpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagnachmittag fester. Ein Euro kostete 1,1725 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8529 Euro zu haben.Der Ölpreis stieg unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagnachmittag gegen 12 Uhr deutscher Zeit 64,05 US-Dollar.Das waren elf Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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