Bürokratieabbau: Landwirtschaftsminister verspricht Tempo

Alois Rainer am 16.09.2025
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Bundeslandwirtschaftsminister Rainer kündigt zügigen Bürokratieabbau an, um Landwirte von Verwaltungsaufwand zu entlasten

Bürokratieabbau⁣ im Landwirtschaftsministerium

Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU) hat angekündigt,den Bürokratieabbau in⁢ seinem Ministerium zu beschleunigen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ erklärte ‌Rainer: „Der Schreibtisch darf nicht länger die zeitaufwendigste Ackerfläche der⁢ landwirtinnen und Landwirte ​sein.Wer Tiere versorgt und Felder bestellt, braucht Freiräume statt‌ Formulare.“

Entlastung der⁣ Landwirtschaft

Nach Angaben des Ministeriums wurde die ​Landwirtschaft seit Mai dieses ⁤Jahres bereits um mehr als 20 Millionen Euro an Bürokratiekosten entlastet.Weitere Maßnahmen befinden sich derzeit in internen ⁢Abstimmungen, wie eine Sprecherin des Ministeriums mitteilte.

Vorschläge zum Bürokratieabbau

Hintergrund der ⁢aktuellen Entwicklungen ist ein ⁢Schreiben von Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) aus dem august, in dem er die Kabinettskollegen um Vorschläge zum Bürokratieabbau in ihren‌ jeweiligen Ressorts bat.Die Ministerien hatten bis zum‌ 15.September Zeit, ​entsprechende Vorschläge einzureichen.

Bewertung durch das digitalministerium

Das Bundesministerium für Digitales ‍und Staatsmodernisierung (BMDS) zeigte sich mit den eingegangenen Vorhaben zufrieden. Eine ⁢Sprecherin ​des BMDS teilte der „Rheinischen post“ mit, ‌dass die Ressorts​ eine Reihe von ⁣Entlastungsvorhaben gemeldet hätten, an denen aktuell⁤ gearbeitet werde. Das BMDS werte die Rückmeldungen derzeit aus. Es sei bereits‍ jetzt erkennbar,dass die Bundesregierung gemeinsam an wichtigen Entlastungsvorhaben arbeite. Zu ‍Details der regierungsinternen Abstimmungen⁣ wurden keine weiteren Angaben gemacht.

Forderung nach mehr⁣ Transparenz

Wolfgang ⁣Steiger, ‌Generalsekretär des ‌Wirtschaftsrates der CDU, kritisierte​ die‍ mangelnde Transparenz im Prozess. Er forderte, die Vorhabenliste der Ministerien zu ⁢veröffentlichen,‌ um nachvollziehen zu können, ⁤welches‍ Ministerium wie ambitioniert vorgehe.⁣ Steiger betonte, ​dass alle⁢ eingereichten Vorschläge‌ im original öffentlich gemacht werden sollten. Ein einfaches‌ „Weiter-So“ oder ⁢kleine Schritte ​reichten⁤ nicht‍ aus; es werde ein‍ umfassender Wurf für​ Bund und Länder benötigt.


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