BDI kritisiert Rohstoffpolitik der Bundesregierung

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Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) kritisiert die Rohstoffpolitik der Bundesregierung als zu zögerlich. Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, fordert mehr strategisches Handeln zur Sicherung kritischer Rohstoffe

Toyota Scheidt

BDI kritisiert Rohstoffpolitik der bundesregierung

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) äußert Kritik an der Rohstoffpolitik der Bundesregierung. Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, betont die Notwendigkeit eines strategischen Handelns zur Sicherung kritischer Rohstoffe. Zwar habe die Politik die Bedeutung des Themas erkannt, jedoch fehle eine klare Strategie.

Herausforderungen und Forderungen

Niedermark weist darauf hin, dass Deutschland bei der reduzierung einseitiger Abhängigkeiten kaum Fortschritte gemacht habe. er fordert ein politisches Bekenntnis zur heimischen Rohstoffgewinnung sowie wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen bei Energiekosten, Genehmigungsverfahren und Bürokratieabbau. Zudem seien gezielte Anreize nötig,damit in Deutschland gewonnene Rohstoffe auch hier verarbeitet und recycelt werden.

Internationale Vergleiche

Europa stehe zwischen China, das seine Marktmacht strategisch nutze, und den USA, die mit Subventionen und Abnahmegarantien Rohstoffprojekte förderten. Niedermark mahnt,dass Europa oft zu langsam und fragmentiert agiere. Er verweist auf die US-regierung,die ab 2027 keine chinesischen Batterien mehr für die Rüstungsproduktion zulassen will,als Vorbild. Solche Maßnahmen könnten auch in Deutschland Investitionssignale setzen. Der Verteidigungshaushalt biete dafür finanzielle Spielräume.

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