GKV-Kosten der Bürgergeldbezieher: Kassen wollen stufenweise Reform

Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl (Archiv)

Die Krankenkassen fordern eine schrittweise Übernahme der Gesundheitskosten für Bürgergeldbezieher durch den Bund. Oliver Blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands, schlug ein Stufenmodell vor

Gevita Tagesresidenz

Forderung der Krankenkassen

Die Krankenkassen drängen auf eine schrittweise Übernahme der Gesundheitskosten für Bürgergeldbezieher durch den Bund. Oliver blatt, Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbands, schlug ein Stufenmodell vor.

Hintergrund der Forderung

Derzeit zahlt der Bund den Krankenkassen monatlich 144 Euro pro Bürgergeldbezieher,was die Kosten nicht deckt. Dies führt zu einer Belastung der Kassen von geschätzten 12 Milliarden Euro jährlich. Der GKV-Spitzenverband hatte die Bundesregierung ende 2025 in dieser Angelegenheit verklagt.

Vorschlag des Stufenmodells

Blatt schlägt vor, dass der bund zunächst vier Milliarden Euro übernimmt, 2028 dann acht Milliarden und ab 2029 die vollständige Kostendeckung. Er betont, dass dies auch in der aktuellen Haushaltslage ein verträgliches Vorgehen wäre. Zusatzeinnahmen sollten der Entlastung der Beitragszahler dienen.

Artikel teilen


Anzeige Stadtwerke Friedrichsthal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen