Drohmails an Schulen in Nordrhein-Westfalen und Bayern
Mehr als 100 Schulen in Nordrhein-Westfalen und Bayern erhielten gleichlautende Drohmails. Dies berichtete die „Rheinische Post“ unter Berufung auf das NRW-Bildungsministerium. Am Abend des 4. Mai und am Morgen des 5. mai wurden 56 Schulen in Nordrhein-Westfalen und 63 Schulen in Bayern mit diesen Mails konfrontiert, wie ein Sprecher mitteilte.
Keine ernsthafte Bedrohung festgestellt
Die polizeiliche und schulische gefährdungseinschätzung ergab, dass keine der Drohungen ernst zu nehmen war. Infolgedessen kam es zu keiner Schulschließung.
Hintergrund: Drohungen an Schulen
Laut einer Auswertung der Polizeilichen Kriminalstatistik durch das NRW-innenministerium gab es im Jahr 2025 insgesamt 652 Fälle von „Störungen des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten“ an Schulen. Zu diesen Fällen zählen auch Bombendrohungen, amokandrohungen und Drohungen unter Schülern. Mehrere betroffene Schulen an einem Tag werden einzeln erfasst.
Reaktionen und Maßnahmen
NRW-Schulministerin Dorothee Feller (CDU) betonte die Unterstützung der Schulen durch klare vorgaben für den Umgang mit Gefahrensituationen. Sie lobte die Zusammenarbeit mit der Polizei und die besonnene Reaktion der Krisenteams, Lehrkräfte und Schulpsychologen, insbesondere bei einem Vorfall in Bochum.


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