Forderung nach mehr Druck auf Bürgergeldempfänger
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat gefordert, den Druck auf Bürgergeldempfänger zu erhöhen. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ äußerte Schulze, es gebe zu viele Fälle, in denen Leistungen bezogen würden, ohne dass eine Gegenleistung eingefordert werde.
Kritik an aktueller Praxis
Schulze bezeichnete die aktuelle Praxis als unfair gegenüber denjenigen, die die Leistungen finanzieren, wie Arbeitnehmer und Unternehmer. Auch Menschen, die trotz schwieriger Lage einen Beitrag leisten, wie Alleinerziehende, Aufstocker oder Personen in umschulung und Sprachkursen, würden benachteiligt.
Appell an Erwerbsfähige
Der Ministerpräsident betonte, dass voll erwerbsfähige Personen, die von Montag bis Freitag zu Hause sitzen und nichts tun, künftig nicht einfach so weitermachen dürften. in Sachsen-Anhalt gebe es Tausende offene stellen, während viele, die arbeiten könnten, dies nicht täten.
Beispiel aus der Landwirtschaft
Als Beispiel nannte Schulze die Erntezeit, in der Äpfel geerntet würden, die Helfer jedoch meist aus Osteuropa kämen. Er stellte die Frage, warum dieses potenzial nicht auch bei denjenigen genutzt werde, die derzeit Leistungen beziehen.



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