Stromsteuer: Städtetag dringt auf Entlastung für Verbraucher

Strommast (Archiv)

### Städtetag fordert Entlastung bei Stromsteuer Der Deutsche Städtetag warnt im Streit um die Senkung der Stromsteuer davor, Verbraucher zu vernachlässigen. Bleibe eine Stromsteuer-Senkung für private Haushalte aus, sei dies nicht nur sozialpolitisch problematisch, sondern auch energiepolitisch

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Städtetag warnt vor Belastung‌ der Verbraucher

Im Streit um die Senkung der ‌Stromsteuer hat der Deutsche Städtetag davor gewarnt, die Verbraucher nicht​ ausreichend zu entlasten.

auswirkungen auf die Wärmewende

Städtetagspräsident Burkhard⁤ Jung betonte, dass eine ausbleibende Stromsteuer-Senkung​ für private Haushalte nicht nur sozialpolitisch, sondern auch energiepolitisch problematisch sei. „Das kann uns die Wärmewende zerschießen“, sagte Jung den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Er verwies darauf, dass in einem Jahr⁢ die ⁣kommunale Wärmeplanung abgeschlossen⁣ sein müsse. ⁤hausbesitzer müssten jetzt entscheiden,ob sie auf eine Wärmepumpe mit Strom umstellen oder weiterhin mit ​Gas heizen. Ein Signal, dass Strom teuer und Gas günstiger bleibe, werde der Wärmewende ​nicht helfen.‌ Dies sei jedoch⁢ die ‍Folge,⁢ wenn ​die Regierung die Gasumlage ⁢senke, aber die Stromsteuer nicht anpasse, so Jung.

Vorschlag für Kompromisslösung

Als Kompromiss ⁣schlug Jung vor, für die Industrie die Gasumlage und für private Haushalte die Stromsteuer zu senken.

Appell an Bundesregierung und bundesrat

Jung hält die Senkung der Stromsteuer auch deshalb für notwendig, weil ⁤viele Bürger bereits durch steigende Mieten und Energiekosten stark belastet seien. Es sei wichtig, dass die Menschen⁢ spürten, dass sich etwas bewege. Er forderte die Bundesregierung auf, ihre Entscheidung zur Stromsteuer noch‌ einmal zu überdenken. ⁢Zudem appellierte er ‌an den Bundesrat, sich bei der Abstimmung über den⁣ Bundeshaushalt​ 2025 für eine Senkung der‍ Stromsteuer für private Haushalte einzusetzen.

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