Staatsminister Weimer unter Druck – Schützenhilfe von Nouripour

Wolfram Weimer am 17.10.2025

Der Verlag von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer weist Vorwürfe zurück, Politikertexte auf "The European" unerlaubt veröffentlicht zu haben

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Verlag von Wolfram weimer weist Vorwürfe zurück

Der Verlag des früheren Debatten-Magazins von Kulturstaatsminister Wolfram Weimer hat Vorwürfe zurückgewiesen, auf der Plattform „The European“ Texte von Politikern ohne deren Erlaubnis veröffentlicht zu haben. In einer Erklärung des Verlags, aus der der „Stern“ zitiert, heißt es: „Wir weisen diese Unterstellung klar zurück.“

Dokumentation von reden und Pressemitteilungen

Laut Verlag ist „The European“ ein kuratiertes debattenmagazin. Neben journalistischen Texten und Originalbeiträgen habe das Portal, insbesondere vor der Pandemie, zahlreiche dokumentarische Texte veröffentlicht. Dabei seien vor allem wichtige Reden und Pressemitteilungen von Spitzenpolitikern der im Bundestag vertretenen Parteien mit Quellenangaben dokumentiert worden. Der Verlag räumt ein, dass es bei einzelnen Beiträgen von Alice Weidel zu handwerklichen Fehlern bei der Quellenangabe gekommen sei. Diese Fehler bedauere man.

hintergrund der Vorwürfe

Wolfram Weimer steht seit Vorwürfen von AfD-Chefin Alice Weidel in der Kritik.Weidel hatte ihm vorgeworfen, Texte von ihr ohne Genehmigung genutzt zu haben. Weimer hatte zuvor bei der Eröffnung der Frankfurter Buchmesse große Technologieunternehmen beschuldigt, geistiges Eigentum zu missbrauchen. Daraufhin wurde er auch von Richard Grenell, dem früheren US-Botschafter in deutschland, kritisiert.

Unterstützung durch omid Nouripour

Weimer sprach im Anschluss von einer Kampagne aus rechten Kreisen. Unterstützung erhielt er vom grünen Bundestagsvizepräsidenten Omid Nouripour.Nouripour äußerte gegenüber dem „Stern“,dass beide Attacken im Zusammenhang stehen könnten.Er verwies darauf, dass die Trump-Regierung die Interessen großer Technologieunternehmen schütze und sich gegen deren Regulierung in Europa stelle. Alice Weidel stelle sich damit an die seite von Trumps Geldgebern und gegen deutsche Interessen.

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