„Spiegel“ verteidigt Titelgeschichte mit Ulrich Siegmund

Spiegel-Titel mit Ulrich Siegmund in einem Kiosk am 16.08.2026

Das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" verteidigt die Wahl von Ulrich Siegmund, AfD-Spitzenkandidat in Sachsen-Anhalt, als Titelbild. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit betont, dass Relevanz das oberste Kriterium sei

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Verteidigung der Titelbildwahl

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat die Entscheidung verteidigt, Ulrich Siegmund, den AfD-Spitzenkandidaten in sachsen-Anhalt, auf dem Titelbild der neuesten Ausgabe zu zeigen. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit erklärte, dass Relevanz das oberste Kriterium sei, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte nütze oder schade.

Relevanz und Berichterstattung

Kurbjuweit betonte, dass die AfD stark und damit relevant sei, weshalb sie Gegenstand der aufklärenden Berichterstattung des Magazins sei. Siegmund sei eine „hochrelevante Figur“, da ein Ministerpräsident der AfD in Sachsen-Anhalt das Land und die Bundesrepublik verändern würde.

Titelgeschichten und Kritik

In den Titelgeschichten behandele „Der Spiegel“ ausführlich relevante Themen und Figuren der jeweiligen Zeit, auch wenn diese oft umstritten seien. Auf dem aktuellen Cover ist Siegmund mit der Zeile „Der gefährlichste Mann Deutschlands“ zu sehen. Kurbjuweit beschreibt Siegmund als freundlich und gewinnend, jedoch im Hintergrund von einem netzwerk rechter Extremisten unterstützt. Seine Pläne für Sachsen-Anhalt seien ein „Anschlag auf die liberale Demokratie“.

Reaktionen auf das Titelbild

Das Cover hat breite Kritik von AfD-gegnern ausgelöst. Siegmund selbst machte sich darüber lustig und veröffentlichte ein Foto, auf dem er das Titelbild einer „Spiegel“-Ausgabe signiert.

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