Verteidigung der Titelbildwahl
Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ hat die Entscheidung verteidigt, Ulrich Siegmund, den AfD-Spitzenkandidaten in sachsen-Anhalt, auf dem Titelbild der neuesten Ausgabe zu zeigen. Chefredakteur Dirk Kurbjuweit erklärte, dass Relevanz das oberste Kriterium sei, nicht die Frage, wem eine Titelgeschichte nütze oder schade.
Relevanz und Berichterstattung
Kurbjuweit betonte, dass die AfD stark und damit relevant sei, weshalb sie Gegenstand der aufklärenden Berichterstattung des Magazins sei. Siegmund sei eine „hochrelevante Figur“, da ein Ministerpräsident der AfD in Sachsen-Anhalt das Land und die Bundesrepublik verändern würde.
Titelgeschichten und Kritik
In den Titelgeschichten behandele „Der Spiegel“ ausführlich relevante Themen und Figuren der jeweiligen Zeit, auch wenn diese oft umstritten seien. Auf dem aktuellen Cover ist Siegmund mit der Zeile „Der gefährlichste Mann Deutschlands“ zu sehen. Kurbjuweit beschreibt Siegmund als freundlich und gewinnend, jedoch im Hintergrund von einem netzwerk rechter Extremisten unterstützt. Seine Pläne für Sachsen-Anhalt seien ein „Anschlag auf die liberale Demokratie“.
Reaktionen auf das Titelbild
Das Cover hat breite Kritik von AfD-gegnern ausgelöst. Siegmund selbst machte sich darüber lustig und veröffentlichte ein Foto, auf dem er das Titelbild einer „Spiegel“-Ausgabe signiert.



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