Claudia Roth kritisiert Boykott des Eurovision Song Contests
Die frühere Kulturstaatsministerin Claudia Roth (Grüne) äußerte sich kritisch zum Boykott des Eurovision Song Contests (ESC) durch fünf Länder aufgrund der Teilnahme Israels. Sie bezeichnete den Boykott als den falschen Weg.
Vielfalt und kulturelle Breite
Roth betonte in der „Rheinischen Post“, dass der ESC ein „einzigartiges Fest der Vielfalt“ sei, bei dem besonders die queere Community und die kulturelle Breite Europas und darüber hinaus eine Bühne erhalten.Ein Boykott sei daher nicht angemessen.
Israelische Künstler und politische Botschaften
Roth hob hervor, dass israelische Künstler wie Dana International, die 1998 mit „diva“ gewann, und netta barzilai, die 2018 siegte, für ein diverses und pluralistisches Israel stünden. Sie repräsentierten nicht die Politik der israelischen Regierung unter Benjamin Netanyahu. Roth bedauerte, dass Länder wie Irland, das mit legendären Performances beim ESC geschichte geschrieben habe, dem Wettbewerb fernblieben. politische Botschaften könnten dennoch beim ESC gesendet werden, wie die Erfolge von Conchita Wurst aus Österreich und der Ukraine nach Beginn des russischen Angriffskrieges zeigten.



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