Rosa-Luxemburg-Stiftung in Russland nun „unerwünschte Organisation“

Rosa-Luxemburg-Stiftung (Archiv)

<h3>Rosa-Luxemburg-Stiftung in Russland als "unerwünschte Organisation" eingestuft</h3> Die Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) ist in Russland zur "unerwünschten Organisation" erklärt worden. <h3>Begründung der russischen Behörden</h3> Wie die "taz" berichtet, begründete die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation ihre Entscheidung damit, dass die Stiftung "Programme und Projekte" durchführe, "die darauf abzielen, Proteststimmungen zu schüren, die Jugend zu radikalisieren und Organe der Staatsmacht Russlands zu diskreditieren". <h3>Reaktion der Rosa-Luxemburg-Stiftung</h3> "Wir haben gestern über russische Medien von der Entscheidung der russischen Generalstaatsanwaltschaft erfahren", sagte RLS-Geschäftsführerin Daniela Trochowski am Dienstag der "taz

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Rosa-Luxemburg-Stiftung in Russland⁢ als‌ „unerwünschte Organisation“ eingestuft

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung⁣ (RLS) ist⁢ in Russland zur „unerwünschten Organisation“ erklärt worden.

Begründung der russischen Behörden

nach‌ Angaben der „taz“ begründete die⁤ Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation die Entscheidung damit, dass die Stiftung „Programme und‌ Projekte“ durchführe,‌ „die darauf‍ abzielen, proteststimmungen⁤ zu schüren, die⁢ Jugend zu radikalisieren‌ und Organe der Staatsmacht ‌Russlands zu diskreditieren“.

Reaktionen der stiftung

RLS-Geschäftsführerin Daniela Trochowski erklärte ⁢gegenüber der „taz“, die Stiftung habe ‍am Vortag über russische Medien⁤ von der Entscheidung erfahren. Sie äußerte Bedauern über die Maßnahme ⁢der russischen Regierung und​ betonte, die‌ Stiftung stehe weiterhin an der Seite ​der linken Opposition in Russland.

Weitere ⁣betroffene deutsche stiftungen

Die Rosa-Luxemburg-Stiftung ist die letzte parteinahe deutsche Stiftung, die in Russland zur „unerwünschten Organisation“ erklärt ‌wurde.‍ Bereits im Mai 2022 war die Heinrich-Böll-Stiftung​ betroffen, im März 2024 folgte die Friedrich-Ebert-Stiftung, im April 2024 die Friedrich-Naumann-Stiftung, im August 2024‌ die Konrad-Adenauer-Stiftung und im April 2025 die Hanns-Seidel-Stiftung.

Schließung​ der ⁢Büros‍ in Moskau

Die Moskauer ​Büros der ‍Rosa-Luxemburg-Stiftung und der anderen ‍betroffenen⁤ Stiftungen mussten bereits im ⁣April 2022 geschlossen werden, nachdem das russische Justizministerium die rechtliche Grundlage für ⁢ihre arbeit entzogen hatte.

Stimmen aus Politik und Regierung

Der Vorsitzende⁢ der‍ Partei Die Linke, Jan van Aken, äußerte gegenüber der ⁢“taz“, die russische Regierung fürchte Kritik und Organisationen, die sich öffentlich gegen Krieg und Repression stellten. Das ⁢Auswärtige Amt erklärte gegenüber der „taz“, man weise die Einstufung der Rosa-Luxemburg-Stiftung und anderer politischer Stiftungen durch Russland entschieden zurück und fordere deren ‍Aufhebung.

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