Pisa-Ergebnisse auf „neuem Tiefstand“

PISA-Studie 2025 am 08.09.2026

Die Leistungen der 15-jährigen Schüler in Deutschland in Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik sind auf einem historischen Tiefstand gesunken

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die Leistungen der 15-jährigen Schüler in Deutschland in den Bereichen Naturwissenschaften, Lesen und Mathematik sind auf einem historischen Tiefstand gesunken. Das geht aus den Ergebnissen der pisa-Studie 2025 hervor, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurden.

Ergebnisse der Pisa-Studie

Fachliche Leistungen

Deutschland erreicht laut der Organisation für wirtschaftliche zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nur noch das Durchschnittsniveau der OECD-Staaten. Rund ein Fünftel der schüler verfügt in keinem der drei bereiche über ausreichende Basiskompetenzen.

Sozioökonomischer Zusammenhang

Der Zusammenhang zwischen den naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Schüler und dem sozioökonomischen Status ihrer Familien ist zudem so stark wie nie zuvor. In Deutschland hat dieser Zusammenhang den höchsten Wert seit Beginn der Pisa-Studien erreicht. Nur zwei Prozent der Schüler aus sozioökonomisch benachteiligten Familien erwerben hohe Kompetenzen, während es bei privilegierten Familien rund 25 Prozent sind.

Empfehlungen der Forscher

Die Forscher empfehlen, Unterstützungsbedarf früh zu identifizieren und Kleinkinder gezielt zu fördern. zudem sollten Schulen entsprechend ihrem Unterstützungsbedarf gestärkt werden. Samuel Greiff, Bildungsforscher an der TUM und Leiter des deutschen Teils der Pisa-studie, sagte, die Ergebnisse gäben Anlass zur Sorge, seien aber „kein Schicksal“. Bildungssysteme könnten sich verändern,was Deutschland nach dem Pisa-Schock vor 25 Jahren selbst bewiesen habe.

Hintergrund

Die Studie wurde von der OECD erstellt und in Berlin vorgestellt.

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