Ermittlungen nach Todesfahrt beim Berliner CSD
Nach der Todesfahrt beim Berliner Christopher Street Day (CSD) gehen die Ermittler davon aus, dass der Täter ein Anhänger der Terrormiliz „Islamischer Staat“ sein könnte.Dies berichten mehrere Medien am Sonntag unter Berufung auf Behördenangaben.
Unklarheit über Ermittlungsübernahme
Ob der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernimmt, ist derzeit noch unklar. Er soll jedoch bereits Kontakt zu den örtlichen Behörden aufgenommen haben. Der mutmaßliche Täter wird inzwischen europaweit gesucht. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat die Behörden in den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Frankreich, der Schweiz und Österreich um Mithilfe gebeten, wie „Focus Online“ berichtet.
Details zur Tat
Der 21-jährige Abdul B. soll am Samstag gegen 22 Uhr mit einem Kleintransporter in den Berliner Tiergarten gerast sein, wo CSD-teilnehmer feierten. Er fuhr gegen einen Baum und flüchtete anschließend. Ob er einen Mittäter hatte, ist noch unklar. Die Behörden berichten, dass „eine oder mehrere Personen“ das Fahrzeug verlassen haben sollen. Zudem sollen mehrere Personen „durch Stichwerkzeuge verletzt“ worden sein.
Reaktionen und Maßnahmen
Die Veranstaltung wurde nach der Tat abgebrochen. Über eine Stunde lang war öffentlich kaum bekannt, was geschehen war, um Panik zu vermeiden.Die Polizei setzte bei der Suche nach dem Täter auch einen Hubschrauber mit Wärmebildkamera ein. Nach letzten Angaben wurden bei der Tat eine Frau getötet und 16 weitere Personen verletzt.


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