Müller ruft wegen Kerosin-Knappheit zum Spritsparen auf

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Sepp Müller (CDU), Co-Vorsitzender der Spritpreis-Taskforce, fordert die Deutschen zum Spritsparen auf

Sepp Müller ruft zum Spritsparen auf

Der Co-Vorsitzende der parlamentarischen Spritpreis-Taskforce, Sepp Müller (CDU), hat die Deutschen dazu aufgerufen, ihren Spritverbrauch zu reduzieren. In einem Interview mit dem TV-Sender „Welt“ wies Müller auf erste Treibstoffprobleme in Europa hin, insbesondere in italien, wo nicht mehr jedes Flugzeug vollgetankt werde.

Raffineriekapazitäten für Kerosin freihalten

Müller betonte, dass spritsparendes Verhalten der deutschen Autofahrer dazu beitragen könne, Raffineriekapazitäten für die Kerosinproduktion freizuhalten. „Wir müssen uns bewusst sein, dass wir weniger Angebote im Markt haben“, sagte Müller. Er forderte diejenigen,die die Möglichkeit haben,weniger zu fahren,dazu auf,Benzin und Diesel einzusparen,um die Kerosinproduktion zu erhöhen.

Marktregulierung durch Preise

Müller erklärte, dass nicht jedes Problem mit Steuerzahlergeld gelöst werden könne und dass ein fehlendes Angebot nicht herbeigezaubert werden könne. Er betonte, dass der Markt durch höhere Preise reguliert werde und Deutschland weiterhin versorgt werde, während andere Teile der Welt möglicherweise kein Kerosin mehr erhalten könnten.

Heliumknappheit als größeres Problem

Neben der Kerosinknappheit warnte Müller vor einem drohenden Mangel an Helium, das als Kühlmittel in der Chip-Produktion benötigt wird. Er prognostizierte, dass in den nächsten sechs Wochen erste Chipfabriken ihre Produktion einstellen könnten, falls die Straße von Hormus nicht geöffnet werde.

Fracking und Nutzung eigener Rohstoffe

Um das Angebotsproblem zu lösen, forderte Müller eine verstärkte Produktion in Deutschland. Er sieht Fracking von Gas und Helium als mögliche Option und betonte die Notwendigkeit, eigene rohstoffe zu nutzen. Müller äußerte sich positiv darüber, dass die Bevölkerung zunehmend bereit sei, sich unabhängig zu machen und eigene Ressourcen zu nutzen. Der Ausbau regenerativer Energien sei ebenfalls unverzichtbar.


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