Hormus-Mission: Regierung bietet Teilnahme von Minenjagdbooten an

Deutsches Kriegsschiff (Archiv)
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Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr mit Minenräum- und Seeaufklärungskapazitäten an einer möglichen Mission zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen

Bundeswehr-Einsatz zur Sicherung der Straße von Hormus

Die Bundesregierung plant, die Bundeswehr an einer möglichen internationalen Mission zur Sicherung der Straße von Hormus zu beteiligen. Dies berichtet die „Süddeutsche Zeitung“. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will das Angebot bei einem Treffen in Paris unterbreiten.

Teilnahme an internationalem Treffen

Auf Einladung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des britischen Premierministers Keir starmer nehmen neben Merz auch die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni an der Sitzung teil. Zahlreiche weitere Unterstützer einer möglichen Mission am Golf sollen zugeschaltet werden.

Rolle der Bundeswehr

Die Bundeswehr soll insbesondere durch ihre Fähigkeiten beim Minenräumen eingebracht werden. Sie verfügt über zehn spezialisierte Minenjagdboote vom Typ MJ332. Zur Seeaufklärung soll die Marinelogistikbasis in dschibuti genutzt werden. Eine Entlastung der Nato-Partner im Nordatlantik ist ebenfalls teil der Überlegungen.

Bedingungen für Beteiligung

Voraussetzung für die deutsche Beteiligung ist das Ende der Feindseligkeiten,eine internationale Mission und ein Mandat,vorzugsweise durch die Vereinten Nationen. Ein Beschluss des Bundestages ist erforderlich. Die USA sollen keine Kommandofunktionen ausüben, aber präsent und eingebunden sein. Kanzler Merz fordert ein tragfähiges politisches und militärisches Konzept. Er wird am Donnerstagabend in Paris erwartet.


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