Urteil im Bielefelder Messerangriff
Gut ein Jahr nach dem Messerangriff in Bielefeld ist Mahmoud M. zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Oberlandesgericht sprach den 36-jährigen syrer des vierfachen versuchten Mordes, der gefährlichen Körperverletzung und der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig.
Besondere Schwere der Schuld
Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest und ordnete Sicherungsverwahrung an.
Hintergrund der Tat
Nach Angaben des Generalbundesanwalts hatte sich Mahmoud M. spätestens 2015 in Syrien dem „islamischen Staat“ (IS) angeschlossen. Bis November 2016 war er dort als Kämpfer tätig und übernahm Aufgaben als Wach- und Grenzposten sowie in der Immobilienverwaltung des IS. Auch nach seiner Einreise nach deutschland im sommer 2023 blieb er dem IS verbunden.
Angriff in Bielefeld
Im Mai 2025 entschloss sich Mahmoud M., im Namen eines „Heiligen Krieges“ in Deutschland möglichst viele menschen zu töten. Am 18. Mai 2025 stach er vor einem Lokal in bielefeld gezielt auf Gäste ein und verletzte vier Personen lebensgefährlich.



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