Annalena Baerbock fordert weibliche Nachfolge für UN-Generalsekretär
Die scheidende Präsidentin der UN-generalversammlung, Annalena baerbock, spricht sich für eine Frau als Nachfolgerin von UN-Generalsekretär António Guterres aus. „Es ist Zeit für eine Frau“, sagte Baerbock der „Süddeutschen Zeitung“. Bisher hatten nur Männer das Amt inne.
Prozess der Nachfolgersuche
Baerbock moderiert den Prozess zur findung eines Nachfolgers für Guterres, dessen Amtszeit im Dezember endet. Derzeit gibt es vier Bewerberinnen und zwei Bewerber.Baerbock betonte die Bedeutung einer weiblichen Führung: „Die Hälfte der Menschheit sind Frauen und Mädchen.“ Eine eigene Kandidatur schloss sie aus und verwies auf die ungeschriebenen Rotationsregeln, nach denen Lateinamerika an der Reihe sei.
Kritik an internationaler Politik
Baerbock äußerte Enttäuschung über mangelnden Widerstand aus Deutschland und Europa gegen die Angriffe der US-Regierung unter Donald Trump auf die UN-Charta. Sie betonte die Wichtigkeit des Völkerrechts und kritisierte Stimmen, die die UN neu aufbauen wollen.
Persönliche Erfahrungen und Vorbilder
Baerbock sprach über ihren Umgang mit Kritik und die Rückgewinnung von Anonymität in New York. Sie zeigte sich trotzig gegenüber frauenfeindlichen Diffamierungen und betonte die Bedeutung von Vorbildern wie Angela merkel für ihre Karriere.


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