Gemeinden fordern Kostenübernahme für ukrainische Geflüchtete

Hilfsgüter für Flüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland (Archiv)
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### Forderung nach finanzieller Entlastung Die Kommunen sehen sich laut Deutschem Städte- und Gemeindebund nicht in der Lage, die Kosten für ukrainische Geflüchtete zu übernehmen, falls diese erneut aus dem Bürgergeld herausgenommen werden. ### Erwartung an Bund und Länder DStGB-Präsident Ralph Spiegler erklärte gegenüber den Partnerzeitungen der "Neuen Berliner Redaktionsgesellschaft", dass im Falle eines erneuten Rechtskreiswechsels Bund und Länder die Kommunen bei den entstehenden Kosten vollständig entlasten müssten

Kommunen fordern vollständige Kostenübernahme

Nach Angaben des Deutschen Städte- und Gemeindebundes (DStGB) sehen sich die Kommunen nicht in der Lage, die Kosten für ukrainische Geflüchtete zu übernehmen, falls diese erneut aus dem Bürgergeld herausgenommen werden sollten.

Erwartung an Bund und Länder

DStGB-Präsident Ralph Spiegler erklärte gegenüber den Partnerzeitungen der „Neuen Berliner redaktionsgesellschaft“, dass im Falle eines erneuten Rechtskreiswechsels Bund und Länder die Kommunen bei den entstehenden Kosten vollständig entlasten müssten. Es dürfe nicht nur eine Kostenbeteiligung geben, sondern es brauche eine komplette und dauerhafte Übernahme der Kosten durch Bund und Länder.

Position des Städte- und Gemeindebundes

Der DStGB unterstützt grundsätzlich, dass ukrainische Geflüchtete Asylbewerberleistungen erhalten sollen. Wichtig sei jedoch, dass die Kommunen dadurch nicht administrativ überlastet werden und keine Rückabwicklungen notwendig werden. Ein Wechsel vom Bürgergeld zum Asylbewerberleistungsgesetz mit dem damit verbundenen Wechsel der Zuständigkeit zwischen Behörden sei laut Spiegler nicht zielführend, da der administrative Aufwand zu hoch wäre.

Integration in den Arbeitsmarkt

stattdessen betonte Spiegler,der auch Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm ist,dass die Anstrengungen erhöht werden müssten,um ukrainische Geflüchtete schneller in Arbeit zu bringen.


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