GBA: Tatverdächtiger wegen Aufrufen zu Anschlägen festgenommen

Generalbundesanwalt (Archiv)

In Dortmund wurde ein deutsch-polnischer Staatsangehöriger wegen Terrorverdachts auf Anordnung der Bundesanwaltschaft festgenommen

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Festnahme wegen Terrorverdachts in Dortmund

Am Montagabend ist in Dortmund ein deutsch-polnischer Staatsangehöriger wegen Terrorverdachts festgenommen worden. Die Festnahme erfolgte durch Beamte des Bundeskriminalamtes und Spezialkräfte der Bundespolizei auf anordnung der Bundesanwaltschaft. Dies teilte der Generalbundesanwalt am Dienstag mit.

Vorwürfe gegen den Beschuldigten

nach Angaben des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs ruft der Festgenommene mindestens seit Juni 2025 im Darknet zu Anschlägen auf namentlich genannte Politiker, Amtsträger und Personen des öffentlichen Lebens in Deutschland auf. Dem Haftbefehl zufolge nutzte der Beschuldigte anonym eine Plattform, auf der er Namenslisten, von ihm selbst ausgesprochene „Todesurteile“ sowie Anleitungen zum Bau von Sprengsätzen veröffentlichte.

Zudem soll der Verdächtige Spenden in Kryptowährungen eingefordert haben, die als „Kopfgeld“ für die Tötung der Zielpersonen ausgelobt worden sein sollen. Die Plattform enthielt laut den Ermittlungen auch weitere Informationen mit sensiblen personenbezogenen Daten potenzieller opfer.

Weitere Ermittlungen und Haftprüfung

Gegen den Beschuldigten besteht der dringende Verdacht der Terrorismusfinanzierung, der Anleitung zur begehung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat sowie des gefährdenden Verbreitens personenbezogener Daten. Der Mann soll am Dienstag dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden, der ihm den Haftbefehl eröffnen und über dessen Vollzug entscheiden soll.

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