Ganztagsausbau: Prien sieht Probleme bei Räumen und Fachkräften

Kinder in einer Schule (Archiv)

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sieht vor dem Start des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen noch ungelöste Probleme. Der Ganztagsausbau sei jedoch auf einem guten Weg, das Platzangebot in Schulen und Horten wachse spürbar, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe

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Probleme beim Start der Ganztagsbetreuung

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) sieht kurz vor dem Start des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen noch ungelöste Probleme. der Ganztagsausbau sei jedoch auf einem guten Weg, das Platzangebot in Schulen und Horten wachse spürbar, sagte Prien den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Herausforderungen bei Räumen und Fachkräften

Prien betonte, dass Bund, Länder und Kommunen eng zusammenarbeiten, um bedarfsgerecht und verlässlich Plätze zur Verfügung zu stellen und die Qualität der Angebote zu stärken. Eine neue Forsa-Umfrage im Auftrag des Verbands Bildung und Erziehung zeigt, dass jede vierte Grundschule befürchtet, das Recht auf Ganztagsbetreuung für Erstklässler ab Herbst nicht voll umsetzen zu können. Die häufigsten Probleme sind fehlende Räume, fehlendes Personal und Geldmangel.

Schrittweise Einführung des Rechtsanspruchs

Bund und Länder haben sich auf eine schrittweise Einführung des Rechts auf Ganztagsbetreuung geeinigt. Ab dem kommenden Schuljahr gilt die Regelung für Kinder der 1. Klasse, ab 2029/2030 für alle Jahrgangsstufen der Grundschulen. Bis Ende des Jahrzehnts soll für jedes Kind ein Platz mit einer Förderung von 40 Wochenstunden vorhanden sein.

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