Drohnen-Vorfall: Dobrindt spricht von „neuem Bedrohungsszenario“

Alexander Dobrindt (Archiv)

In der Nacht zum Mittwoch wurde auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne mit Sprengsatz entdeckt. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) bezeichnet dies als "professionelle hybride Bedrohungslage

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Drohnenfund am flughafen Leipzig/Halle

In der Nacht zum Mittwoch wurde auf dem Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne mit einem Sprengsatz entdeckt.Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) bezeichnete dies als „professionelle hybride Bedrohungslage“.

Neue Bedrohungsszenarien

Dobrindt erklärte am Donnerstag vor Ort, dass das Auftauchen einer mit Sprengstoff bestückten Drohne auf einem Flughafengelände ein neues Bedrohungsszenario darstelle. Solche Bedrohungen könnten nicht von Amateuren ausgeführt werden, da sie ein hohes Maß an Technikerfahrung im Umgang mit Sprengstoff erforderten. „Das alles deutet nicht auf amateurhaftes Vorgehen hin“,so Dobrindt.

Erhöhte Gefährdungslage

Der CSU-Politiker erinnerte daran, dass er bereits vor einigen Monaten die Notwendigkeit betont habe, die Bedrohungslage von einer abstrakten zu einer hohen Gefährdung hochzustufen. „Das zeigt sich auch gerade jetzt“, sagte Dobrindt.

Wettlauf der Technologien

Dobrindt wies darauf hin, dass bei professioneller Technik davon ausgegangen werden müsse, dass Täter möglicherweise bereits die Abwehrmaßnahmen kennen und Technologien verwenden, die durch bestehende Abwehrtechnik nicht identifiziert werden können. „Es ist ein Wettlauf oder ein Wettrüsten, was wir hier erleben im Bereich der hybriden Bedrohung“, erklärte der Innenminister.

Ermittlungen zu möglichen Tätern

Dobrindt betonte, dass die Ermittlungen auch die Möglichkeit einbeziehen, dass fremde Mächte involviert sein könnten, die zu erheblicher Verunsicherung in Deutschland beitragen wollen.

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