Dobrindts Grenz-Bilanz: Fast 48.000 illegale Einreisen verhindert

Deutsche Grenzkontrolle (Archiv)

Beamte der Bundespolizei haben zwischen dem 8. Mai 2025 und dem 7. Mai 2026 an den deutschen Grenzen 47.659 unerlaubte Einreisen festgestellt

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Unerlaubte Einreisen an deutschen Grenzen

Beamte der Bundespolizei haben zwischen dem 8. Mai 2025 und dem 7. Mai 2026 insgesamt 47.659 unerlaubte Einreisen an den deutschen Grenzen festgestellt. Dies berichtet die „Bild“ unter Berufung auf eine Auswertung des Sondermeldedienstes der Bundespolizei.

Maßnahmen an der Grenze

Laut der Auswertung wurden 34.914 Personen direkt an der Grenze oder im Zusammenhang mit einem illegalen Grenzübertritt zurückgewiesen oder zurückgeschoben. 1.371 Migranten wurden gemäß Paragraf 18 Absatz 1 des Asylgesetzes zurückgewiesen, während 69 Personen gemäß Paragraf 18 Absatz 3 zurückgeschoben wurden. 294 Personen durften aufgrund ihrer Zugehörigkeit zu vulnerablen Gruppen ein asylgesuch äußern. Zudem wurden 1.821 Personen mit einer Wiedereinreisesperre für Deutschland an der Einreise gehindert.

Festnahmen und Extremismus

Die Bundespolizei nahm 1.415 Schleuser vorläufig fest. Zusätzlich wurden 8.842 Personen mit offenen Haftbefehlen festgenommen, darunter 1.581 Personen aus dem links-, rechts- und ausländerextremistischen sowie dem islamistischen Spektrum.

Aussagen des Bundesinnenministers

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) erklärte gegenüber der „Bild“, dass die Verschärfung der Grenzkontrollen ein sichtbares Signal für die grundlegende Änderung der Migrationspolitik in Deutschland sei. Diese Maßnahmen seien ein erfolgreiches Instrument, um kriminellen Schleuserbanden einen empfindlichen Schlag zu versetzen.

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