Caritas sieht Sparmaßnahmen als Grund für Verelendung

Obdachloser in Photoautomat (Archiv)
AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa nennt strikte Sparmaßnahmen als Ursache für wachsende Verelendung an Bahnhöfen

Caritas-Präsidentin sieht Sparmaßnahmen als Ursache für Verelendung

Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa macht strikte Sparmaßnahmen für eine zunehmende Verelendung verantwortlich. Sie erklärte gegenüber der „Rheinischen Post“,dass bei den konfessionellen Angeboten am Bahnhof die Zahl der Menschen steige,die von verelendung betroffen seien. Für die Mitarbeitenden der Bahnhofsmissionen sei es belastend zu erleben,wie viele Menschen ohne diese Anlaufstellen vereinsamen würden.

Zunahme der Straßenobdachlosigkeit

Welskop-Deffaa berichtete, dass seit einigen Jahren eine Zunahme der Straßenobdachlosigkeit mit einhergehender Verelendung zu beobachten sei. Viele dieser Menschen würden kaum noch von anderen sozialen Diensten und niedrigschwelligen Hilfen erreicht, da diese infolge strenger Sparmaßnahmen reduziert oder eingestellt worden seien.

problematik des Drogenkonsums

Die Caritas-Präsidentin wies zudem auf die wachsende Bedeutung des Themas Drogen hin. Einrichtungen und Dienste der Caritas verzeichneten eine deutliche Zunahme beim Konsum künstlicher drogen, die schnell zu starker Abhängigkeit, psychischen Veränderungen und Desorientierung führten.

Projekt „Sozialraum Bahnhof“

Abschließend verwies Welskop-Deffaa auf das von der Stiftung mercator geförderte Caritas-projekt „Sozialraum Bahnhof“. Ziel sei es, den Bahnhof als Ort des Miteinanders und der Begegnung zu gestalten und nicht nur auf Menschen in akuter Not zu fokussieren.


Anzeige Stadtwerke Friedrichsthal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen