Forderung nach mehr Ressourcen für die Polizei
Der Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP),Jochen Kopelke,fordert angesichts des „Blitzermarathons“ mehr Ressourcen für die Polizei. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ betonte er den beträchtlichen personellen und technischen Mehraufwand einer „Speedweek“,insbesondere in Zeiten angespannter Personallage. Kopelke erklärte, dass solche schwerpunktaktionen ein deutliches Zeichen für die Priorität der Verkehrssicherheit setzen.
Langfristige Maßnahmen gefordert
Kopelke betonte, dass eine „Speedweek“ kein isoliertes Ereignis bleiben dürfe. Langfristige Wirkung entstehe nur durch regelmäßige, flächendeckende und technisch moderne Verkehrskontrollen. Viele Fahrer passten ihr Verhalten nur kurzfristig an; für nachhaltige Verhaltensänderungen sei die Erwartung ständiger Kontrolle notwendig. Daher müsse die Polizei personell, finanziell und technisch so ausgestattet werden, dass kontinuierliche verkehrsüberwachung möglich bleibe.
Unterstützung durch den Deutschen Städte- und Gemeindebund
Auch der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) äußerte sich in eine ähnliche Richtung. Der DSTGB-Beigeordnete Timm Fuchs erklärte, dass der „Blitzermarathon“ zwar einen Mehraufwand für die Kommunen bedeute, sich aber lohnen könne, da er die Aufmerksamkeit für zu hohe Geschwindigkeit erhöhe.Fuchs betonte, dass Bußgelder nicht das Ziel der Aktion seien, sondern die erhöhung der Verkehrssicherheit. Die aktion könne keine dauerhafte Verkehrsüberwachung ersetzen.



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