Stromausfall in Berlin: Lebensgefahr für Patienten
Ein Stromausfall in Berlin Anfang Januar brachte mehrere Menschen in akute Lebensgefahr. Dies geht aus dem Einsatzprotokoll der Berliner Feuerwehr hervor, das im Podcast „104 Stunden Blackout“ des „Tagesspiegels“ ausgewertet wurde.
Einsätze der Feuerwehr
Die Feuerwehr musste in 40 Fällen ausrücken, weil Patienten auf Sauerstoffgeräte angewiesen waren. In einem Viertel dieser Einsätze war die Lage so ernst, dass ein Notarzt alarmiert wurde. Zwölf Einsätze wurden unter der höchsten Dringlichkeitsstufe „RD1NC“ durchgeführt, darunter zwei bei Patienten, die künstlich beatmet werden mussten. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr während des Stromausfalls 416 Einsätze, darunter drei Reanimationen.
Hintergrund des Stromausfalls
Die Stromversorgung im Bezirk Steglitz-Zehlendorf war nach einem mutmaßlich linksextrem motivierten Brandanschlag für 104 Stunden unterbrochen. Rund 100.000 Menschen waren bis zu fünf Tage ohne Strom und saßen im Kalten und Dunkeln.


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