ADAC will verpflichtende Türwarnsysteme gegen „Dooring“-Unfälle

Fahrradfahrer und Rollerfahrer (Archiv)

Der ADAC fordert Fahrzeughersteller auf, Türwarnsysteme gegen „Dooring"-Unfälle serienmäßig einzubauen

Toyota Scheidt

ADAC fordert serienmäßige Türwarnsysteme gegen Dooring-Unfälle

Der ADAC fordert die Fahrzeughersteller auf, Türwarnsysteme gegen sogenannte Dooring-unfälle serienmäßig in ihre Fahrzeuge einzubauen. Ein Sprecher des Automobilclubs sagte der „Rheinischen Post“, fast alle Hersteller würden entsprechende Warnsysteme bereits anbieten, häufig jedoch nur als aufpreispflichtiges Zubehör.

Geringe Mehrkosten bei vorhandener Sensorik

Nach Angaben des ADAC-Sprechers lassen sich Türwarnsysteme ohne große Mehrkosten realisieren, wenn die dafür notwendige Sensorik bereits im Fahrzeug verbaut ist. Daher fordere der Automobilclub die Hersteller auf, diese Systeme bei vorhandener Sensorik serienmäßig zu integrieren.

Pläne der Bundesregierung und Zuständigkeit der EU

Geplante Pflicht für Türwarnsysteme

Wie die „Rheinische Post“ berichtet, plant die Bundesregierung eine Pflicht zum Einbau von Türwarnsystemen. Ziel ist es, Radfahrer besser vor schweren Unfällen durch plötzlich geöffnete Autotüren zu schützen.

Geltung für Neufahrzeuge und EU-Regelungen

Der ADAC geht davon aus, dass eine mögliche künftige Pflicht für Türwarnsysteme voraussichtlich nur für Neufahrzeuge gelten wird.Ausrüstungsvorschriften für Pkw würden grundsätzlich auf Ebene der europäischen Union erlassen.

Artikel teilen


AsiaRestaurant SongLong Friedrichsthal

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Nach oben scrollen