Abschlussbericht der Expertenkommission zu Künstlicher Intelligenz
Die vom Bundeswirtschaftsministerium eingesetzte Expertenkommission „Wettbewerb und Künstliche Intelligenz“ hat ihre Arbeit beendet und zentrale empfehlungen zur Stärkung des KI-Standorts Deutschland und Europa vorgestellt.
Aussagen der Minister
bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) betonte in Berlin die Bedeutung der industriellen Künstlichen Intelligenz als chance, die nächste industrielle Revolution aus deutschland heraus zu gestalten. Sie könne die Produktivität steigern, neue Geschäftsmodelle schaffen und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Digitalminister Karsten Wildberger (CDU) bezeichnete den abschlussbericht als „klaren Auftrag“,den Kurs entschlossen fortzusetzen. Er forderte, KI-Innovationen zu entfesseln und nicht durch übermäßige Regulierung zu bremsen. Europa dürfe nicht nur „Weltmeister im Regulieren“ sein.
Empfehlungen der Kommission
Rupprecht Podszun, Vorsitzender der Kommission, hob hervor, dass es entscheidend sei, ob Deutschland und Europa die nächste Welle von KI-Innovationen anführen oder in Abhängigkeit von mächtigen Unternehmen geraten.Die Kommission, die im Oktober 2025 eingesetzt wurde, identifizierte in fünf Sitzungen zentrale Handlungsfelder. Zu den Empfehlungen gehören der Aufbau einer souveränen KI-Infrastruktur, die Weiterentwicklung des Deutschlandfonds zu einem langfristigen Staatsfonds „Deutsches Zukunftskapital“ und die Vereinfachung des Datenschutzes. Diese Empfehlungen sollen in die wirtschafts- und digitalpolitischen entscheidungen der Bundesregierung einfließen.



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