Bestätigung der Parteivorsitzenden
Alice Weidel und Tino Chrupalla bleiben die Vorsitzenden der AfD. Auf dem Parteitag in Erfurt wurde Weidel mit 81,3 Prozent und Chrupalla mit 70,1 Prozent im Amt bestätigt. Im Vergleich zur letzten Vorstandswahl in Essen vor zwei Jahren hat Weidel leicht an Zustimmung gewonnen, während Chrupalla Stimmen verlor. Damals erreichte Weidel rund 80 Prozent und chrupalla 83 Prozent. Beide traten ohne Gegenkandidaten an.
Parteitag ohne große Konflikte
Die Parteiführung bemühte sich im Vorfeld, den Parteitag konfliktfrei zu gestalten. Der Fokus lag auf den Wahlen für verschiedene Gremien. Ein Antrag zur Überarbeitung der Unvereinbarkeitsliste, unterstützt vom Thüringer AfD-Chef Björn Höcke, wurde nicht zur Abstimmung gestellt. Stattdessen soll sich der neue Vorstand damit befassen.
Strategische Ausrichtung
Die afd will sich mit dem Parteitag in Erfurt auf eine mögliche Regierungsverantwortung im Osten nach den Wahlen im Herbst vorbereiten. Weidel erklärte,die AfD sei „die neue Volkspartei in Deutschland“. Die Mitgliederzahl sei in drei Jahren von 30.000 auf 75.000 gestiegen. Weidel prognostizierte, bald die 100.000er-Marke zu erreichen und betonte die Bereitschaft,Verantwortung zu übernehmen.



Schreibe einen Kommentar