Wehrdienst: Röttgen will von Ministerium Konstruktivität

Bundeswehr-Soldat mit G36 (Archiv)

Norbert Röttgen (CDU) fordert vom Verteidigungsministerium unter Boris Pistorius konstruktive Beiträge zum Wehrdienst-Modell

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Röttgen fordert konstruktive Beiträge des Verteidigungsministeriums zum Wehrdienst-Modell

Der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion, Norbert Röttgen (CDU), hat mit blick auf die parlamentarischen Verhandlungen zum Wehrdienst-Modell konstruktive Beiträge von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und dessen Ministerium gefordert.

Kritik am Losverfahren und Forderung nach Transparenz

Röttgen äußerte gegenüber der „Rheinischen Post“, das Verteidigungsministerium solle sich konstruktiv in die Beratungen im Bundestag einbringen. Zuvor hatte Pistorius seine Kritik an einem von Röttgen unterstützten Losverfahren zur Gewinnung von Rekruten erneuert. Röttgen betonte zudem, es sei unverzichtbar, dass im Gesetz ein transparenter und kontrollierbarer Aufwuchspfad für Berufs- und Zeitsoldaten sowie für Reservisten vorgesehen werde.

SPD setzt auf freiwilligkeit

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Verteidigungsministerium, Siemtje Möller (SPD), zeigte sich vor den weiteren beratungen im Bundestag zuversichtlich. Sie erklärte, alle Beteiligten verfolgten das Ziel, eine gemeinsame und tragfähige Lösung zu finden. Möller betonte, dass zunächst Freiwilligkeit und attraktivität im Vordergrund stehen müssten, um ausreichend Wehrdienstleistende zu gewinnen. Erst wenn dies nicht ausreiche, kämen nach parlamentarischer Beteiligung verpflichtende Maßnahmen in Betracht.

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