Wadephul vor Litauen-Reise: Betonung des europäischen Zusammenhalts
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat vor seiner ersten Auslandsreise des jahres nach Litauen die Bedeutung eines starken europäischen Zusammenhalts hervorgehoben. Es gelte, der Bedrohung durch Russland mit einem geschlossenen europäischen Auftreten zu begegnen, erklärte er am Montag. Entscheidend sei, dass Europa bereit sei, sich und seine Freiheit eigenständiger zu verteidigen.
Abstimmung mit Litauen und Partnern in Nato und EU
Nach den Worten Wadephuls sind sich Deutschland und Litauen in der aktuellen Lage einig. Nur entschlossenes Handeln könne Russland von einem Kurs weiterer Eskalation abbringen. Um dieses Ziel zu erreichen, arbeite Deutschland eng mit Litauen sowie mit den Partnern in Nato und EU zusammen.
Wadephul nannte in diesem Zusammenhang verstärkte Kontrollen auf der Ostsee, eine erhöhte Wachsamkeit und investitionen in eine robustere Infrastruktur. Die Nato-Mission Baltic Sentry habe sich für diese Ziele bereits bewährt.
Vertiefung der Sicherheitszusammenarbeit und deutsche Brigade in Litauen
Geplante Gespräche in Vilnius
Bei seinen Gesprächen in Litauen will Wadephul nach eigenen Angaben eine noch engere zusammenarbeit bei der Abwehr vielfältiger russischer Bedrohungen erreichen.dies betreffe sowohl Vilnius als auch Berlin.
Stationierung einer deutschen Brigade
In Litauen will der Minister auch die im aufbau befindliche deutsche Brigade besuchen. Dass Deutschland zum ersten Mal eine solche Truppe im Ausland stationiere, sei nach seinen Worten ein Zeichen für den Ernst der Lage und für die Ernsthaftigkeit des Entschlusses, den Freunden und Alliierten beizustehen.











