Außenminister Wadephul fordert aufarbeitung russischer Kriegsverbrechen
Außenminister Johann Wadephul (CDU) hat zum vierten Jahrestag der Befreiung Butschas die Aufarbeitung russischer Kriegsverbrechen im Ukraine-Krieg angemahnt.
Symbol für Kriegsverbrechen
„Butscha steht als Symbol für unzählige weitere russische Kriegsverbrechen“, sagte Wadephul am Dienstag vor einem Treffen der EU-Außenminister in Kiew und Butscha.Er verwies auf die Massaker von Isjum,die bombardierung des Bahnhofs von Kramatorsk und die Belagerung von Mariupol. „Wohin auch immer Putins Russland geht,dahin kommen Mord und Barbarei.“
Widerstandskraft der Ukraine
Wadephul betonte, dass Butscha auch für die Kraft der ukrainischen Armee zur Rückeroberung großer Landesteile stehe, sowie für die Widerstandsfähigkeit und den Mut der Ukrainer. Es gehe um ihr Recht auf eine Zukunft in frieden und Freiheit vor russischer Unterdrückung.
Klares Signal an Russland
„Das heutige Treffen ist auch ein klares Signal an Russland: Die Verantwortlichen für diesen Krieg und die begangenen Verbrechen dürfen nicht ungestraft davonkommen – das schulden wir den Opfern, ihren Familien und Freunden“, so wadephul. Die Bundesregierung unterstütze die Ukraine bei der Sammlung von beweismitteln und der Dokumentation russischer Verbrechen. Deutschland sei Gründungsmitglied der Schadensersatzkommission und setze sich für ein Sondertribunal für das Verbrechen der Aggression gegen die ukraine ein, um die rechtliche Aufarbeitung russischer Gräueltaten zu ermöglichen.


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