Wadephul bei Nahostreise: Gaza darf „nicht aus dem Blick geraten“

Johann Wadephul (Archiv)

Johann Wadephul (CDU) mahnt bei Nahostreise in Saudi-Arabien, Gaza dürfe trotz Eskalation im Nahen Osten "nicht aus dem Blick geraten

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Wadephul warnt vor Eskalation im Nahen Osten

Bei seinem Besuch in Saudi-Arabien hat sich Bundesaußenminister Johann wadephul (CDU) besorgt über die aktuelle Eskalation im Nahen Osten gezeigt. Im Gespräch mit seinem saudischen Amtskollegen Faisal bin Farhan betonte Wadephul laut einer Mitteilung des Auswärtigen Amtes auf der Plattform „X“: „Die Situation bleibt hochgradig volatil – das zeigen die nächtlichen Angriffe in beide Richtungen. Die Gefahr weiterer Eskalation ist real.“

Atomprogramm des Iran als regionale Bedrohung

Wadephul erklärte weiter, dass das iranische Atomprogramm nicht nur Israel bedrohe, sondern auch Saudi-Arabien und die Stabilität der gesamten Region gefährde. „Der Wunsch der Staaten der Region ist klar: eine nukleare Aufrüstung zu vermeiden. Auch Deutschland setzt sich für Deeskalation ein“, so der CDU-Politiker.

Humanitäre Lage in Gaza im Fokus

Zudem wies Wadephul darauf hin, dass trotz der angespannten Lage Gaza nicht aus dem Blick geraten dürfe.Die humanitäre Situation dort bezeichnete er als „katastrophal“. Ein Waffenstillstand benötige eine „gemeinsame Perspektive“ für die Zeit danach.der arabische Plan für den Wiederaufbau biete hierfür eine wichtige Grundlage, erklärte Wadephul.

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