Wachsende Kritik an Reiches Führungsstil im Ministerium

Katherina Reiche (Archiv)

Kritik an Katherina Reiche: Mikromanagement und fehlende Einbindung von Fachleuten im Bundeswirtschaftsministerium bemängelt

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Kritik an Katherina Reiche im Bundeswirtschaftsministerium

Die Kritik an der Amtsführung von Katherina Reiche, Leiterin des Bundeswirtschaftsministeriums, wächst sowohl innerhalb als auch außerhalb des ministeriums. Kritiker bemängeln gegenüber dem „Spiegel“ Mikromanagement und die fehlende Einbindung von Fachleuten.

Interne Anweisungen und Mikromanagement

Ein dokument im Ministerium gibt detaillierte Anweisungen zur Vorbereitung von Reden der Ministerin. Diese betreffen sowohl die inhaltliche Einordnung als auch technische Details, wie die Formatierung des Redetextes. Das Dokument wird als Ausdruck von Reiches Mikromanagement gesehen. Schulungen zur Vorbereitung von Unterlagen für die Ministerin fanden ebenfalls statt.

Personelle Veränderungen und Kommunikationsprobleme

das Referat für „Reden und strategische Kommunikation“ ist derzeit ohne Redenschreiber. Die ehemalige Leiterin und zwei Redenschreiber verließen die abteilung nach dem Regierungswechsel. Ob und wann die Stellen neu besetzt werden, bleibt unklar.

Wirtschaftliche Auswirkungen und Verzögerungen

Mehrere wichtige Gesetzesvorhaben, darunter der Industriestrompreis und die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes, sind im Verzug. Johannes Gernandt vom VDMA fordert Reformen und Entscheidungen. Schleswig-Holsteins Minister Tobias Goldschmidt warnt vor den folgen der Zögerlichkeit im Bereich der Offshore-Windkraft.

das Ministerium kommentierte die Vorgänge nicht.

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