Türmer fordert Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze

Philipp Türmer (Archiv)

Juso-Chef Philipp Türmer unterstützt die Forderung von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU), die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung abzuschaffen. "Ich finde es richtig, dass sie angehoben wird", sagte Türmer dem Nachrichtenmagazin POLITICO

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Forderung nach Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze

Juso-Chef Philipp Türmer hat die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung gefordert. Er unterstützt damit einen Vorstoß von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU).

Kapitalerträge stärker einbeziehen

Türmer äußerte gegenüber dem Nachrichtenmagazin POLITICO, dass die Beitragsbemessungsgrenze nicht nur angehoben, sondern vollständig abgeschafft werden sollte. Er forderte zudem, Kapitalerträge stärker in die Finanzierung des Sozialstaats einzubeziehen. „Dass man Kapitalerträge genauso an der Finanzierung des Sozialstaats wie Arbeitseinkommen beteiligt“, sagte er. Türmer kritisierte, dass die Lasten vor allem auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgewälzt würden, was er als unfair bezeichnete.

Strukturelle Reformen und Bürgerversicherung

Der Juso-Chef sprach sich außerdem für strukturelle Reformen im System aus und betonte die Unterstützung für eine Bürgerversicherung.

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